Schläft ein Lied in allen Dingen
Wenn die Bäume träumend lauschen . . .
Die Lyrik eines Joseph von Eichendorff, von Friedrich Hölderlin und Rainer Maria Rilke ist bis in die heutigen Schulbücher hinein Gemeingut geworden. Doch eine Besonderheit verbindet die drei deutschsprachigen Dichter darüber hinaus: Sie alle wurden großartig von eher unbekannten Komponisten – abgesehen von den Vertretern der Romantik – vertont. So zählen Hugo Wolf und Fanny Hensel, die hochtalentierte Schwester Felix Mendelssohn Bartholdys, die drei der hier zu hörenden Chöre zu ausgewählten Gedichten Joseph von Eichendorffs vertont hat, zu den eher bekannten Komponisten. Neuere Kompositionen hingegen sind eher im Verborgenen geblieben. Diese musikalischen Schätze ans Licht zu fördern, machten sich die Lilienfelder Cantorei Berlin gemeinsam mit dem Athesinus Consort Berlin unter der Leitung von Klaus-Martin Bresgott zur Aufgabe – die zu hörende Auswahl geht in bewährter Manier aus der Auseinandersetzung mit dem Text hervor.
INHALT
Joseph von Eichendorff
Fanny Hensel: Lockung. Hörst du nicht die Bäume rauschen. Schöne Fremde. Es rauschen die Wipfel
Hugo Wolf: Resignation. Einkehr
Friedrich Hölderlin
Thomas Jennefelt: An die Hoffnung
Harald Genzmer: Hälfte des Lebens. Lebenslauf
Rainer Maria Rilke
Frank Schwemmer: Du meine heilige Einsamkeit: Dorfsonntag
Morten J. Lauridsen: Contre qui, rose. La rose complete
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