Unter Ketzern
Arnd Brummer, Chefredakteur des Monatsmagazins „chrismon“, erzählt die aufregende Geschichte seiner Suche nach einer kirchlichen Heimat: Aufgewachsen in einer gut katholischen Familie, entdeckt er mit zehn Jahren Jan Hus, der wegen abweichender Glaubenslehren verbrannt worden war. Eine Zeit des Fragens und Zweifelns beginnt. Eine Predigt des damaligen Kurienkardinals Joseph Ratzinger, heute Papst Benedikt XVI., erzürnt den jungen Intellektuellen so sehr, dass er aufbricht, um unter den Ketzern heimisch zu werden. Heimat ist, wo Fragen, Diskutieren, ja Zweifeln erlaubt ist.
Ein leidenschaftliches Plädoyer für die evangelische Kirche.
Leseprobe
„Als Protestant bin ich auf der Suche, muss wählen und entscheiden – und zwar immer wieder neu. Das ist Häresie. Das ist der Zweifel, ohne den für mich nicht geglaubt werden kann. Ja, aus meiner Erfahrung ist der Zweifel der Künstlername des Glaubens. Ich habe auf meinem Weg aus den festen Mauern der alten Kirche auf das weite, offene Feld der evangelischen Wirklichkeit gelernt, dass dieser Zweifel, das Fragen danach, wie ich meine Erfahrungen mit der Wirklichkeit Gottes immer wieder neu verbinden kann, eine wohltuende Haltung, ja das satte Erlebnis der Freiheit ist.“
Pressestimmen
"Eine Werbung für gelebten Glauben" (DIE WELT)
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